Dimo Estevo, 27; Foto: www.klaustiedge.com

Die schwere Flut in Mosambik veränderte Dimos Leben für immer. Im Hochwasser von 2001 verlor der heute 27-Jährige Vater und Mutter. Danach war Schluss mit Schule und Ausbildung. Fünf Jahre schlug er sich alleine in seinem Heimatland durch, dann schaffte er es über die Grenze nach Südafrika, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Gefunden hat er es bis heute nicht. Dimo lebt auf der Straße, seine Zuhause ist ein Pappkarton unter einer Autobahnbrücke am Rand des Kapstädter Zentrums. Von den African Brothers erfur Dimo über einen Freund: Geh dahin, das ist besser als Leute auf der Straße auszurauben! Seitdem kommt er täglich, hilft beim Auf- und Abbauen der Geräte, wässert den Rasen, tut was immer gerade anliegt. “Es hilft mir, meinem Tagesablauf einen Sinn zu geben.” sagt Dimo. Ein Bekannter schenkte ihm ein  Trikot von Arsenal London, der Club für den Dimo gerne spielen würde. “Fußball hat mein Leben verändert. Als Profi müsste ich nicht mehr auf der Straße schlafen. Denn das ist doch kein richtiges Leben!”

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