200 Südafrikaner prostestieren gegen Todesstrafe in Uganda

Knapp zweihundert Menschen aller Rassen haben am Freitag nachmittag vor dem Parlament in Kapstadt für die Rechte von Schwulen und Lesben in Uganda und anderswo in Afrika demonstriert. Der Protest richtete sich vor allem gegen ein in Uganda geplantes Gesetz, das homosexuelle Handlungen zum Teil mit dem Tod bedroht.. Die Demonstranten forderten außerdem den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma auf, den offen homophoben Ex-Journalisten Jon Qwelane auf keinen Fall wie geplant zum nächsten Botschafter Südafrikas in Uganda zu machen. Spekulationen über Qwelanes Berufung haben in Südafrika in den vergangenen Wochen eine Kontroverse ausgelöst. Eine Zeitung schrieb, Qwelane zum Botschafter in Uganda zu bestellen sei, als würde man Goebbels zum Botschafter in Israel ernennen. Auf dem Protest sprach auch der Dean der anglikanischen St. Georges Kathedrale in Kapstadt. Smith sagte, er sei niacht als schwuler Mann gekommen, sondern als Bürger Südafrikas, dessen Verfassung die Grundrechte auch für die LGBT-Community garantiere. Qwelane repräsentiere diese Verfassung nicht, und  sei damit für diesen Posten nicht tragbar.

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